Reportagen

Wachstumsschmerz, Dehnungsschmerz – oder Trennungsschmerz?

Schmerzen gibt es im Trailrunning viele – vom biologischen Warnsignal bis zur heroisierten Umdeutung zum transitiven Zustand ohne den nichts Großes zu erreichen sei. Mein aktueller Schmerz ist weder biologisch, noch transmutativ. Die phänomenologische Definition ist noch im Gange und schwankt zwischen Wachstumsschmerz, Dehnungsschmerz – oder doch Trennungsschmerz?

Trailrunning als Luxus-Hobby? Was ein Wochenende beim ZUT wirklich kostet – und welche Alternativen es gibt

386 Euro für den ZUT100, 326 Euro für den Ultratrail und selbst 120 Euro für gerade einmal 16 Kilometer: Die Startgebühren des Zugspitz Ultratrails 2027 sorgen für Diskussionen. Doch das Startgeld ist nur ein Teil der Rechnung. Wer Anreise, Unterkunft und Verpflegung dazurechnet, landet für ein einziges Rennwochenende schnell bei 700, 800 oder sogar 1.000 Euro. Wir stellen deshalb eine andere Frage: Wie viel Trailrunning bekommt man eigentlich für sein Geld – und wäre eine Saison mit mehreren kleineren Veranstaltungen vielleicht die reizvollere Alternative?

Streckencheck Klosters – Auf den Trails der Masters-WM 2027

Manchmal muss man eine WM-Strecke nicht bis ins letzte Detail analysieren, um zu wissen, dass sie funktioniert. Es reicht, wenn nach wenigen Kilometern dieses typische Grinsen ins Gesicht kommt. Wenn auf einen flowigen Höhenweg plötzlich ein giftiger Uphill folgt, wenn der nächste Downhill volle Konzentration verlangt und man irgendwann feststellt: Verdammt, diese Runde hat eigentlich
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3. Vejdacher Hidn-Trail: Warum wir als Trailrunner dem Ehrenamt etwas zurückgeben müssen

Trailrunning lebt nicht nur von großen Rennen, spektakulären Strecken und sportlichen Höchstleistungen. Hinter vielen Veranstaltungen stehen Vereine und unzählige ehrenamtliche Helfer. Thomas Wanninger erklärt am Beispiel des 3. Vejdacher Hidn-Trails, warum es für ihn selbstverständlich ist, der Trailrunning-Community etwas zurückzugeben.

ATT Werfenweng – Herzensrennen zum Saisonabschluss

600 Läufer, drei Distanzen, traumhaftes Herbstwetter und jede Menge Herzblut: Beim AlpinTeamTrail in Werfenweng feierte unsere xc-run.de-Bine einen perfekten Saisonabschluss. Auf der K50 über 50 Kilometer und 3.450 Höhenmeter kämpfte sie mit schweren Beinen, genoss grandiose Ausblicke und lief nach 6:59 Stunden als Dritte ins Ziel.

Abenteuer auf der Ortles Haute Route

Gestartet, gekämpft, gescheitert – so ließe sich die Ortles Haute Route aus Sicht von XC-RUN.DE Athlet, Michael Förster, zusammenfassen. Doch zwischen König Ortler, verschneiten Pässen, Gletscherquerungen und einer langen Nacht wird aus einem Wettkampf etwas viel Größeres: ein Abenteuer in einer Bergwelt, die jedes menschliche Größengefühl relativiert.

Hinter den Kulissen: ARBERLAND Ultra Trail – Ein Trailevent von Herzen

Wenn mitten in der Nacht das Hohenzollern Skistadion erwacht, beginnt der ARBERLAND Ultra Trail – für das Organisationsteam allerdings schon lange vorher. Zehn Menschen, zahlreiche Helfer und eine gemeinsame Leidenschaft machen aus einem Trailrennen ein Herzensprojekt. Wir stellen diesmal nicht die Favoriten, sondern die Menschen hinter dem AUT in den Mittelpunkt.

Ultra Tour Monte Rosa – zwischen Siegeswillen, Erschöpfung und dem Kopf, der entscheidet

170 Kilometer, 11.600 Höhenmeter, vier Tage Ultra: Beim Stagerace Monterosa kämpft unsere Athletin Claudia Sieder nicht nur gegen Emma Pooley und die anspruchsvollen Trails rund um das Matterhorn, sondern irgendwann vor allem gegen sich selbst. Eine Geschichte über Siegeswillen, schlaflose Nächte, Tränen an der Verpflegungsstation – und die Entscheidung, trotzdem weiterzulaufen.